Mit Nextcloud synchronisiert bleiben – überall!

In den letzten Jahren hat sich bei mir eine Reihe von Geräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen angesammelt – ein Android-Smartphone, ein Surface mit Windows 10 für die Schule und ein Laptop mit Linux Mint für Freizeit und Hobby. Zuletzt wurden diese Geräte nun durch ein iPad als Dienstgerät ersetzt, das uns vom Bistum bereitgestellt wurde (andere Geräte gab es nicht zur Auswahl). Aber wie soll man auf all diesen Geräten auf dem gleichen Stand bleiben und die Übersicht behalten?

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Meine Erfahrung mit /e/OS

Webseite der e.Foundation

Wenn man sich eine Weile intensiv mit Smartphones, ihrer Funktionsweise und den Unternehmen dahinter beschäftigt, dann kommt man meiner Meinung nach relativ bald zu der Einsicht, dass das aktuelle Duopol von Google und Apple keine gute Wahl bietet, sondern eher wie eine Wahl zwischen Pest oder Cholera erscheint. Grundlegend sind dabei für mich nicht die gebotenen Features, sondern der Umgang mit dem Nutzer. Es ist weithin bekannt, dass Google als Werbekonzern und als Entwickler von Android seine Nutzer ausspioniert und fleißig Daten sammelt. Viele heben dagegen hervor, dass der Datenschutz bei Apple im Vergleich wirklich gut ist. Freilich sind Apples Versprechen nur schwer zu überprüfen, da der Code nicht offen gelegt ist. Und noch schlimmer: Apple legt es wie kein anderer Konzern darauf an, seine Nutzer in die eigene Welt einzusperren, indem gezielt Inkompatibilitäten geschaffen werden (natürlich immer nur im Namen der “Sicherheit” – das seit jeher übliche Argument, um eine unverhältnismäßige Machtzuschreibung zu rechtfertigen). Dadurch sind Apple-Nutzer vollständig und blind dem Konzern und seinen Wünschen ausgeliefert. Aus diesem Blickwinkel wird Android doch wieder interessant: Android als Betriebssystem ist quelloffen und somit transparent und offen für andere Entwickler. Google gewinnt seine Macht über das System im Wesentlichen durch die proprietären Play Services, die neben wichtigen Hintergrunddiensten vor allem den PlayStore und damit den zentralen Zugang zu Anwendungen enthalten. Doch die grundsätzliche Offenheit von Android hat sich vor ein paar Jahren eine Initiative aus Paris namens e.Foundation zu Eigen gemacht, um /e/OS zu entwickeln. Das ehrgeizige Ziel: Android zu einem von Google unabhängigen, freien Betriebssystem umbauen, das sowohl die Freiheit als auch die Privatsphäre seiner Nutzer respektiert! In diesem Beitrag möchte ich von meiner Erfahrung mit diesem Betriebssystem auf meinem Fairphone 3+ berichten.

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Rezension zu “How We Learn” von Stanislas Dehaene

Als jemand mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt hatte ich mir schon im Studium gewünscht, dass die (Fach-)Didaktik auf den Grundlagen von Neurobiologie und Kognitionspsychologie aufgebaut werden sollte, um Wirkzusammenhänge zu begründen und effizient zu nutzen. Leider musste ich feststellen, dass die Forschung damals noch nicht weit genug vorangeschritten war, als dass kognitionspsychologische Erkenntnisse in breitem Umfang ihren Weg in die Didaktik gefunden hätten. Nachdem ich aber bereits die Bücher „The Number Sense: How the Mind Creates Mathematics“, „Lesen: Die größte Erfindung der Menschheit und was dabei in unseren Köpfen passiert“ sowie „Denken: Wie das Gehirn Bewusstsein schafft“ vom französischen Kognitionspsychologen Stanislas Dehaene gelesen hatte und jedes Mal viel dabei gelernt hatte, habe ich mich umso mehr gefreut, dass Dehaene nun ein Buch über das Lernen geschrieben hatte: „How We Learn. The New Science of Education and the Bain“.

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CO2-Ampel und mehr!

Demo-Bild des AirBuddy.

2020 war das Jahr von Corona – und für die Schulen bedeutete das ab Herbst neben der Maskenpflicht vor allem Lüften, was das Zeug hält. Dazu gibt es eine klare Regel: 20 Minuten geschlossene Fenster, dann 5 Minuten stoßlüften, dann wieder 20 Minuten geschlossene Fenster. In den Pausen wird ebenfalls gelüftet. Aber reicht diese Taktung wirklich für ein gesundes Raumklima aus?

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Normative vs. funktionale Kriterien an Software in Schulen

Der Ruf nach einer Digitalisierung der Schulen und insbesondere nach digitalen Endgeräten im Unterricht wird schon seit einigen Jahren immer lauter und so machen sich immer mehr Schulen auf den Weg in eine digitale Zukunft. Man darf annehmen, dass die Software, die die Schüler auf diesem Weg kennenlernen, einen großen Einfluss darauf haben wird, welche Software die Schüler auch später nutzen. Insofern sollte die Software an Schulen mit Bedacht ausgewählt werden. Nach meinem Eindruck wählen viele Schulen aber vor allem den einfachsten Weg, der von den Konzernen Apple, Google oder Microsoft vorgegeben wird, weil nur diese die entsprechenden Gestaltungsräume haben, um ihre Software sehr einfach und komfortabel in ihr jeweils eigenes Betriebssystem zu integrieren und genügend Werbung dafür machen. Andererseits gibt es einige sehr überzeugte Linux-Enthusiasten, die an ihren Schulen nur Open Source Software einsetzen und vor allem Datenschutzargumente gegen die Software von Apple, Google und Microsoft bringen.
In diesem Artikel möchte ich anhand einer Gegenüberstellung von normativen und funktionalen Kriterien an die Softwareauswahl diskutieren, an welchen Stellen die amerikanischen Konzerne und die Open Source Alternativen punkten, aber auch schlecht abschneiden und warum aus meiner Sicht bisher Microsoft am besten abschneidet. (Offenlegung: An unserer Schule nutzen wir Office 365 auf schülereigenen Tablets mit iPadOS, Android oder Windows.)

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Messung des Wasserflusses

Nachdem meine Teichstation kein Erfolg war, gibt es nun eine neue Verwendung für das Projekt. Dafür muss die Station aber um einen Sensor erweitert werden, der messen kann, wie viel Wasser pro Minute durch einen Schlauch fließt (Durchflusssensor). In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich den Sensor kalibriert habe und biete eine Vorlage für den 3D-Druck, mit der sich der Sensor einfach verschrauben lässt.

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Pleiten, Pech und meine Teichstation

Es ist nun schon über ein Jahr her, dass ich begann eine Teichstation zu bauen. Diese sollte nur eine kleine Erweiterung zur bereits vorhandenen solarbetriebenen Wetterstation sein – am Anfang plante ich mit der Teichstation die Temperatur an der Wasseroberfläche und in ein Meter Tiefe, den Wasserstand des Teichs sowie des Grundwassers (erreichbar über ein Rohr), den pH-Wert, die Leitfähigkeit und die Trübheit des Wassers zu messen. Natürlich sollte auch die Teichstation solarbetrieben sein. Ausgehend von diesen Wunschvorstellungen begann ich die Arbeit mit der Recherche passender und preisgünstiger Module…

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Reverse Geocache mit Quizfragen!

Wenn wir mal ein wenig Zeit haben, gehen meine Freundin und ich gerne geocashen und haben bei dieser modernen Schatzsuche immer viel Spaß. Nach einer Idee aus dem Buch “Arduino Workshops” von John Boxall kam mir in den Sinn einen “Reverse Geocash” zu bauen – bei dieser Art des Geocashens hat man den Schatz von Anfang an in der Hand, aber man kommt erst heran, wenn man ihn an eine bestimmte Position getragen hat. Mein eigener Reverse Geocash sollte natürlich besser aussehen und mehr können als der, der in dem Buch abgebildet war…

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Solarbetriebene Wetterstation!

Es ist inzwischen mehr als ein halbes Jahr her, dass mir die Idee kam, als nächstes Projekt eine Wetterstation zu bauen, die zudem mit einer weiteren Station am Teich im Garten meiner Eltern kommunizieren können sollte und die gesammelten Daten zur Auswertung an den Server schicken sollte, auf dem sich auch diese Homepage befindet. Der Weg bis zur fertigen, funktionierenden Station war steiniger als erwartet, aber dafür habe ich auch wieder einmal sehr viel gelernt. Und das Endprodukt kann sich sehen lassen!

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